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« Freitag 13. November 2009 »
Fr
Beginn:
13.11.2009 19:30
Ende:
13.11.2009 21:00

ABL & IggT rufen zum Haberfeldtreiben auf


für gesunde - gentechnikfreie Lebensmittel aus bäuerlicher Hand

Ruhstorf an der Rott
Treffpunkt: Niederbayernhalle

Bauern stets auf, zoagts enga Schneid, sonst is des End für Euere Höf nimmer weit

WARUM HABERFELDTREIBEN !


Weiterhin wird mit aller Macht verhindert, dass die Milchbauern über eine flexible Mengensteuerung zu einem gerechten Milchpreis kommen. Die Exportsubventionen vernichten auf kosten der Steuerzahler unsere Bauernhöfe, sowie die Existenzen vieler Bauernfamilien in den Entwicklungsländern.

Das letzte Haberfeldtreiben in Ruhstorf an der Rott am 15. Nov. 08 stand unter dem Motto:
Verraten und Verkauft von Politik und „Bauernverband“

Was man mit dem Preisdruck erreichen will, kann man auf der Internetseite der LandSiedlung (gehört jetzt dem Bauernverband) studieren. - Die Bauern sollen ihren Produktionsfaktor Boden an die LandSiedlung verkaufen und dann wieder zurück pachten.

Damit wird klar, was man mit dem Preisdruck erreichen will:
Sie wollen unseren Grund und Boden !

Statt dafür zu sorgen, dass wir unsere Tiere mit heimischen Futtermittel gesund und gentechnikfrei versorgen können, setzt der „Bauernverband“ die Politik unter Druck, damit sie nicht zugelassene Gentechniksoja ins Land zu lässt.

In Bayern gibt es zum Glück noch vernünftige Landräte, die zu ihren Bauern halten und sie wegen der Blauzungenimpfung nicht mit Zwangs- oder Bußgelder verfolgen. Dass sich der „Bauernverband“ jetzt zum Handlanger der Pharmaindustrie macht und von den Landräten verlangt, mit aller Härte gegen die Bauern die nicht impfen vorzugehen ist absolut unerträglich.


Das Haberfeldtreiben stellt sicher das spektakulärste Brauchtum dar, das in Bayern überliefert ist und das nun nach über hundert Jahren wieder zu neuem Leben erweckt wird.

Das Haberfeldgericht wird selten direkt an der Wohnstätte des zu Rügenden, sondern meistens weiter entfernt auf einer Anhöhe oder einem freien Platz abgehalten. Der Haberfeldmeister steht auf einem kleinen Gerüst oder Bierfass und trägt in Versform die Untaten von einer oder oft auch mehreren Personen vor.

Die Haberer selbst sind mit großen Hüten und dunklen Mänteln oder Umhängen gekleidet und tragen falsche Bärte oder geschwärzte Gesichter.

Nach jeden Versabsatz fragt der Vortragende: "Is des wahr" , sind die Haberer einverstanden, erwidern sie "Wahr is" , darauf kommt der Befehl: "Treibts eam (eana) gscheid".

Nun erfolgt mit den mitgebrachten Lärminstrumenten wie Kuhglocken, Trommeln, Ratschen, Trompeten usw. ein Höllenlärm, der auf Handzeichen vom Haberermeister sofort abbricht.

Mit der Drohung, im nächsten Jahr wieder zu kommen, falls sich der Untäter nicht bessert, ziehen sich die Haberer am Ende des Treibens geordnet zurück.

Wenn Lug und Trug zum Himmel stinkt und wenn es Brauch ist, dass man Worte bricht dann kommt das Haberfeldgericht !
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