Bahnprivatisierung · Finanzinvestor kauft 50 Bahnhöfe in Hessen

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Bahnprivatisierung · Finanzinvestor kauft 50 Bahnhöfe in Hessen
Frankfurt, 6. Dezember 2007: Die Deutsche Bahn hat 50 Bahnhöfe in Hessen verkauft und damit fast jeden zehnten ihrer insgesamt 470 Bahnhöfe und Haltepunkte im Land. Die Gebäude gingen nach Angaben eines Bahn-Sprechers vom Donnerstag an ein Bieterkonsortium aus dem Londoner Finanzinvestor Patron Capital und dem Hamburger Immobilienentwickler Procom Invest. Der Kaufpreis wurde nicht mitgeteilt.

„Die Investoren haben sich verpflichten, die Gebäude instand zu setzen“, sagte der Bahn-Sprecher. Bundesweit belaufen sich die Investitionen in 490 verkaufte Gebäude nach Angaben der Bahn auf 15 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren. Wie die Immobilien dann genutzt würden, sei Sache der neuen Besitzer. Als Möglichkeiten gelten die Vermietung als Wohnraum, Gaststätte oder Laden, sowie die Nutzung als Bibliothek oder Jugendclub.

Nach Informationen der „Wetzlarer Neuen Zeitung“ gehören zu den 50 verkauften Bahnhöfen in Hessen beispielsweise die in Bad Camberg bei Limburg und im mittelhessischen Biedenkopf. Größere Bahnhöfe wie Fulda oder Limburg seien nicht betroffen. Die komplette Liste wollte die Bahn nicht veröffentlichen.

Quelle: FAZ.NET

15 Millionen klingt nach sehr viel Geld - nach der Aufteilung des Kuchens sieht es so aus:
Investitionen pro Gebäude pro Jahr:
15.000.000 €uro : 490 Gebäude = 30.612 €uro : 5 Jahre = 6.122 €uro / Jahr / Gebäude

IN WAS WILL MAN 6.000 € INVESTIEREN - ETWA IN EINE NEUE HAUSTÜRE ?


Edited by JR on 07.12.2007 - 15:50