Dr.Thomas Gambke · Direktkandidat im Wahlkreis Landshut-Kelheim

Landshut, 4.12.2008: (TG) Mit überwältigender Mehrheit (97%) und ohne Gegenstimmen wurde am Donnerstag der Landshuter Stadtrat Dr. Thomas Gambke zum Direktkandidaten des Bundestagswahlkreises Landshut-Kelheim gewählt. In seiner Rede vor mehr als 30 Mitgliedern und Gästen im Bürgersaal in Rottenburg stellte Gambke die aktuellen Probleme der Wirtschafts- und Finanzpolitik in den Mittelpunkt. „Wir müssen in der vor uns liegenden schwierigen Situation diejenigen unterstützen die schon in den letzten Jahren vom Aufschwung nichts mitbekommen haben“ so Gambke.

Die Regierung in Berlin habe ein Konjunkturprogramm entworfen, das über Steuererleichterungen den Wohlhabenden helfe und den Absatz von großvolumigen Autos ankurbele. Er machte auch klar, dass die Schulden der Byerischen Landesbank nun allein dem Steuerzahler aufgebürdet würden, wobei die Vermögenden über sichere Staatsanleihen ihren Gewinn daraus ziehen würden. „Eine perfektere Sozialisierung der Verluste ist kaum vorstellbar“ so Gambke weiter. Erfreut zeigte sich Gambke, das seine Aussagen zur Beschäftigungswirksamkeit der Energiewende nun auch von dritten unabhängigen Instituten bestätigt würden: 70.000 neue Arbeitsplätze für Bayern und umgerechnet weit mehr als 1.000 Arbeitsplätze für den Wahlkreis Landshut-Kelheim könnten geschaffen werden, wenn zielgerichtet und konsequent die Energiewende eingeleitet würde.

„Es ist absolut unverständlich, wenn Ministerpräsident Seehofer jetzt ein Moratorium beim Klimaschutz fordert, das ist ökologisch wie ökonomisch falsch und verhindert Arbeit für die Menschen in diesem Land“. Die anwesenden Mitglieder bestärkten Gambke in der Diskussion, nun auch einen vorderen Listenplatz auf der Bayerischen Landesliste der Grünen anzustreben. Der heutige Träger des Direktmandates sei praktisch nicht wirksam, so Kreisrätin Rosi Steinberger aus Kumhausen „Wir wollen und brauchen eine starke Vertretung aus Niederbayern in Berlin“ war denn auch das klare Votum aller Anwesenden.






Dr. Thomas Gambke bei seiner Bewerbungsrede