Kumhausen, 2.7.2009: (RS) Das Allensbach-Institut hat in einer Umfrage ermittelt, was die Bayern und speziell die Niederbayern vom Donauausbau halten. Das Ergebnis muss zumindest diejenigen überraschen, die den Beteuerungen der CSU Glauben geschenkt haben, die Niederbayern wären für den Donauausbau.
Wenn aber über 60 Prozent der Niederbayern den Donauausbau ablehnen und nur etwa 25 Prozent dafür sind, ist das auch von der arrogantesten Staatsregierung nicht mehr zu ignorieren. Schließlich wurde das Gutachten auch noch vom Umweltministerium in Auftrag gegeben.
„Damit hat es hoffentlich endlich den Hubers und Hinskens die Sprache verschlagen, die bisher nicht müde wurden, die Donau auf dem Altar der kurzfristigen Profite zu opfern“, hofft Rosi Steinberger, grüne Bezirksvorsitzende in Niederbayern. Die Menschen in der Region sind anscheinend schon weiter als die Staatsregierung und wissen, was in ihrer Heimat wertvoll und erhaltenswert ist.
„Der hartnäckige und friedliche Widerstand gegen die Naturzerstörung an der Donau soll nun endlich Früchte tragen“, meint auch Josef Rosner, Direktkandidat der Grünen in Deggendorf. Und die bayerische Staatsregierung soll endlich klein beigeben und anerkennen, dass die Menschen sich nicht länger für dumm verkaufen lassen. Die Donau zu erhalten und zu schützen ist die wahre Zukunftsinvestition. Bleibt abzuwarten, ob die CSU im Herbst noch einen Dämpfer braucht, um das endlich zu kapieren.
Rosi Steinberger
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
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Dr. Toni Hofreiter, MdB
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