Energien

2010-10-04 Erneuerbare Energien könnten Bedarf in Deutschland decken

Erneuerbare Energien könnten Bedarf in Deutschland decken

Energie-Prognose für das Jahr 2030

Biomasse-Heizkraftwerk für Straubinger Pelletwerk

Straubing, am 22.11.2008 Seit dem September 2008 erzeugt die CompacTec GmbH & Co KG die Wärme für die Trocknung ihrer Pellets selbst. Die erste Stufe des neuen Biomasse-Heizkraftwerks speist darüber hinaus Strom ins öffentliche Netz. Dabei beträgt die thermische Gesamtkesselleistung 17 Megawatt und die gesamte elektrische Leistung ca. 1.000 Kilowatt. Mit dem Ausbau des Pelletwerkes in Straubing steigt der Bedarf an Wärmeenergie für die Pellettrockungsanlage.

Das neue Biomasse-Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung liefert diese Energie. Die Anlage erzeugt mit einem Biomasseverbrennungsrost und einer Kesselanlage Dampf. Dieser treibt einen Spillingmotor an, der einen Stromgenerator speist. Die Abwärme aus der Ökostromerzeugung wird vollständig für den Spänetrockner der Werks genutzt. Das Werk produziert im Monat 5.000 t Pellets der Marke "1Heiz". Ab März 2009 wird die Produktion auf monatlich 10.000 t Pellets steigen. Die Lage am Hafenstandort Straubing erlaubt Rohstofflieferungen und Pellettransporte über die Schiene, über die Straße und per Schiff!?

Quelle: Compactec

Nachwachsende Rohstoffe - Gebäudedämmung ausgezeichnet

20.11.2008 Nordrhein-Westfalens Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat das Institut für preisoptimierte Gebäudemodernisierung aus Paderborn mit dem Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe 2008 ausgezeichnet. Das Institut hat eine Dämmhülsen-Konstruktion entwickelt, bei der entweder Naturfasern oder Zellulose als Dämmstoff eingesetzt werden. Diese Dämmung, die zurzeit schon an 55 Kölner Schulen eingesetzt wird und damit jährlich 240.000 Kilowattstunden Heizenergie einspart, ist erheblich preisgünstiger als die bisher auf dem Markt erhältlichen Dämmkonstruktionen. Geschäftsführer Arnold Drewer nahm dafür den mit 2.000 Euro dotierten Preis entgegen.

Der Förderpreis für nachwachsende Rohstoffe des Landes Nordrhein-Westfalen wird an Menschen verliehen, die sich in Nordrhein-Westfalen um die Nutzung von Biomasse für energetische oder für stoffliche Zwecke in Forschung, Lehre, Industrie oder Praxis besonders verdient gemacht haben.

Gleichzeitig wurden verschiedene Sonderpreise verliehen, die mit jeweils 500 Euro dotiert sind. So wurde der Verein Haus im Glück e.V. des Kreises Steinfurt für sein Konzept zur energetischen Nutzung und Pflege der Wallhecken mit dem Sonderpreis „Regionale Konzepte“ ausgezeichnet. Das Projekt hat das Ziel, den Heckenschnitt der Region energetisch zu nutzen und dabei acht Millionen Liter Erdöl jährlich einzusparen. Gleichzeitig werden die Hecken und mit ihnen die typische Münsterländer Parklandschaft erhalten.
(MUNLV)

Verleihung des Leitsterns 2008 - Erneuerbare Energien

Osterhofen, 12.11.2008 (JR) Bayern hat beim Bundesländervergleich zur Entwicklung der erneuerbaren Energien den 3. Platz belegt. Das Bundesländer-Ranking, das die Agentur für Erneuerbare Energien in diesem Jahr zum ersten Mal bekannt gab, berücksichtigt u. a. die bisherigen Ausbauerfolge, aber auch landespolitische Ziele und Förder-Programme. Gewinner des verliehenen „Leitsterns 2008“ ist das Land Brandenburg.

„Das Ranking zeigt deutlich: Bayern könnte noch mehr hinsichtlich des Pioniergeistes für Erneuerbare Energien tun“, erklärt der Energiepolitische Sprecher der Grünen Niederbayern, Josef Rosner, zu dem Bundesländervergleich. „Obwohl Bayern die Bronzemedaille errungen hat, fordern wir Grünen die neue Landesregierung auf, den Ausbau der erneuerbaren Energien ganz vorne auf ihre Prioritätenliste zu setzen. Dazu gehört u. a. Hemmnisse im Umgang mit Windkraftwerken vor allem im Bayerischen Wald aus dem Weg zu räumen. Gerade hier im Bereich Hemmnisvermeidung liege Bayern nämlich auf dem drittletzten Platz!“

„Bayern sollte die Entwicklung, welche die Erneuerbaren Energien auch als Wirtschaftsfaktor nehmen, nicht ungenutzt lassen“, betont Rosner. So lag der Inlandsumsatz bundesweit im vergangenen Jahr bei rd. 25 Milliarden Euro. 250.000 Menschen arbeiten mittlerweile in der Branche. Der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch beträgt schon jetzt ca. 15 Prozent, in Bayern sogar bei 20 Prozent. Der gesamte energiebedingte CO2-Ausstoß in Deutschland wäre ohne den Einsatz Erneuerbarer Energien um 15 Prozent höher. Rosner: „Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. In der Studie wird bemängelt, dass es in Bayern keine Landesagentur gibt, welche den Technologietransfer, das Anstoßen neuer Entwicklungen und die Überwindung von Defiziten in Information, Ausbildung und Erfahrung unterstützen könnte. Bayern liegt auch hinsichtlich des politischen Engagements für die Erneuerbare Energien-Branche und den EE-Studiengängen nur auf dem vorletzten Platz, dafür gebührt der Landesregierung ein „Leitstern“.“

Josef Rosner · Osterhofen · MdBezirksvorstand Grüne Niederbayern
Energiepolitischer Sprecher


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