Atomkraftwerk

2011-03-29 Sofort volle Haftpflichtversicherung für die deutschen Atomkraftwerke!

Ähnlich arrogant wie die Atomindustrie hatte der Ölmulti BP vor dem Versinken der Ölbohrplattform Deepwater Horizon erklärt, man habe die Ölbohrungen im Golf von Mexiko in rund 1500 Metern Wassertiefe technisch im Griff. Dann, am 22. April 2010, zwei Tage nach einer Explosion, bei der elf Menschen starben, versank die Ölplattform im Meer. Aus dem Bohrloch austretendes Öl verursacht seitdem eine Ölpest im Golf von Mexiko, welche zur schwersten Umweltkatastrophe dieser Art in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika führte. Laut Berechnungen von BP und einer Konzernveröffentlichung vom 25. Juni 2010 betrugen die bis dahin angelaufenen Kosten der Ölpest bereits knapp 2 Mrd. Euro (2,35 Mrd. US-$).

Das sind Peanuts im Vergleich zu den Schäden im Falle einer Atomkatastrophe. Eine Studie der Bundesregierung kam zu dem Ergebnis, dass bei einem schweren Kernschmelzunfall in einem deutschen Atomkraftwerk mit Schäden von bis zu 5500 Milliarden Euro zu rechnen wäre.

ÖSTERREICHISCHE AKW-KRITIK - "Isar I gefährdet unsere Bevölkerung"

SPON - "Isar I gefährdet unsere Bevölkerung"



30. Juli 2009, 09:36 Uhr Kritik vom Nachbarn: Im Interview mit SPIEGEL ONLINE warnt Oberösterreichs Umweltlandesrat Rudolf Anschober vor Sicherheitsmängeln eines deutschen "Risikoreaktors", mahnt dessen Stilllegung an - und fordert diplomatische Konsequenzen.

SPIEGEL ONLINE: Herr Anschober, wir sind verwundert. Kanzlerin Merkel sagt, unsere Atomkraftwerke seien die sichersten auf der Welt - und Sie haben trotzdem Angst?

Anschober: Es geht uns um den Reaktor Isar I bei Landshut. Da haben die Experten Sicherheitsbedenken, weil es sich um die erste Reaktorbaulinie in Deutschland handelt: Diese ist relativ störfallanfällig und extrem schlecht geschützt gegen terroristische Angriffe oder Flugzeugabstürze. Bedenken Sie, dass Isar I in der Einflugschneise des Münchner Flughafens liegt.

SPIEGEL ONLINE: Sie haben Isar I mit dem umstrittenen tschechischen Atomkraftwerk in Temelin verglichen - gehen Sie da nicht ein bisschen weit?

Anschober: Keineswegs! Das sind beides Risikoreaktoren. Wie Temelin gefährdet Isar I unsere Bevölkerung. Wir haben ernsthafte Sorgen.

SPIEGEL ONLINE: Kurz gesagt, Sie attestieren den Deutschen einen Schrottreaktor …

Anschober: So will ich das nicht sagen, wir reden ja hier über Hochtechnologie. Aber die Risiken sind da. Und deshalb sollte man beide Reaktoren so rasch wie möglich abschalten.

SPIEGEL ONLINE: Heißt konkret für Isar I?

Anschober: Es darf auf gar keinen Fall zu einer Laufzeitverlängerung über die für 2011 geplante Schließung hinaus kommen. Und wenn man den Reaktor noch früher abschalten könnte, wäre das hervorragend. Für uns in Österreich ist das Ergebnis der deutschen Bundestagswahlen entsprechend relevant.

SPIEGEL ONLINE: Da müssen wir Sie enttäuschen, demoskopisch spricht gerade nicht viel für eine rot-grüne Bundesregierung ab Herbst. Eignet sich das Atom-Thema überhaupt für den Wahlkampf?

Anschober: Es ist absolut notwendig, Sicherheitsfragen zu thematisieren. Zudem sollen die Bürger doch mit ihrer Stimme entscheiden, wie in Zukunft Energie gewonnen wird. Wir werden in Oberösterreich zum Beispiel bis 2030 bei Raumwärme und Strom komplett auf erneuerbare Energien umsteigen.

SPIEGEL ONLINE: Bayerns Regierung betont, man könne derzeit gar nicht auf die Atomkraft verzichten, weil sie 60 bis 70 Prozent des bayerischen Stroms liefere.

Anschober: Dann schauen Sie doch mal in die bayerische Stromexportstatistik. Im letzten Jahr wurde das Dreifache dessen exportiert, was Isar I erzeugte. Dieses Atomkraftwerk können Sie sofort abschalten, es ist für den Inlandsmarkt nicht erforderlich. Ein kurzfristiger Umstieg auf regenerative Energien ist auch in Bayern möglich.

SPIEGEL ONLINE: Wie werden Sie jetzt vorgehen?

Anschober: Ich setze auf einen grenzüberschreitenden Widerstand der Anti-Atombewegungen von Bayern, Südböhmen und Oberösterreich. Wir haben ja nicht nur das Problem Temelin/Isar I, sondern es ist auch das von Tschechien geplante Atommüll-Endlager im Dreiländereck, das gemeinsame Betroffenheit schafft. Parallel machen wir politischen Druck auf die Regierungen in Wien, Berlin und München.

SPIEGEL ONLINE: Was wollen Sie da tun? Den Botschafter der Republik Österreich abziehen?

Anschober: (lacht) Nein, aber eine diplomatische Protestnote sollte schon erfolgen. So wie bei den Anti-Atom-Protesten der österreichischen Bundesregierung in der Vergangenheit erwarte ich, dass man hier endlich klare Worte findet. Man kann nicht nur gegen ein tschechisches Atomkraftwerk vorgehen, wenn es gleichzeitig auch einen Risikostandort in Bayern gibt. Da geht es auch um Glaubwürdigkeit gegenüber den Tschechen.

Quelle: SPON - Das Interview führte Sebastian Fischer

Grüne warnen: Terrorgefahr bei Isar 1

Kumhausen, 17.6.2009: (RS) Die Grünen fordern gebetsmühlenartig immer wieder die Abschaltung der alten Atomreaktoren in Deutschland. Diese Forderung hat nun neue Nahrung bekommen. Denn die Sendung „Frontal“ im ZDF hat gestern schockierende Neuigkeiten veröffentlicht. Ein vertrauliches Gutachten der internationalen Länderkommission Kerntechnik ILK ist der Redaktion zugespielt worden. Dieses hat ergeben, dass vor allem bei älteren Atomkraftwerken im Falle eines terroristischen Angriffs mit schweren bis katastrophalen Freisetzungen von Radioaktivität gerechnet werden muss.

Auftraggeber dieses Gutachtens waren die Länder Bayern, Hessen und Baden-Württemberg. Das Ergebnis liegt zwar schon seit 2002 vor, wurde aber der Öffentlichkeit bisher vorenthalten. „Aus gutem Grund“, meint Rosi Steinberger, Bezirksvorsitzende der Grünen in Niederbayern. „Wenn man die Ergebnisse nämlich ernst nehmen würde, müsste man die hoch gefährdeten AKWs wie Isar 1 sofort abschalten.“
Denn die terroristische Gefahr in der Bundesrepublik ist hoch, so die Lageeinschätzung des Bundeskriminalamts. Dabei müsse auch von terroristischen Anschlägen auf Kernkraftwerke ausgegangen werden. Bekannt ist zum Beispiel, dass die Attentäter vom 11. September auch einen Anschlag auf ein AKW in Betracht gezogen haben. Alle Versuche, nach 2001 die AKWs gegen Angriffe zu schützen, sind ins Leere gelaufen. Denn weder die Vernebelung, noch die Störung von GPS-Signalen ist jemals realisiert worden. Auch das gezielte Abschießen von entführten Flugzeugen ist als verfassungswidrig abgelehnt worden.

„Kernkraftwerke dürfen nur betrieben werden, wenn von ihnen keine Gefahr ausgeht“, meint dazu Stefan Haug, Co-Vorsitzender im Bezirksverband. Deshalb begrüßen es die Grünen, dass nun von Greenpeace zusammen mit Anwohnern gegen die Betriebsgenehmigung von KKI 1 geklagt wird. Einer der Kläger, der ehemalige Pilot Thomas Maxhofer, ist Mitglied im Kreisverband der Grünen im Landkreis Landshut. „Für mich ist es unverantwortlich, wie man die Bevölkerung angesichts der immensen Risiken weiter in Sicherheit wiegt. Und das bei einem Reaktor, dessen Strom wir als Stromexportland überhaupt nicht brauchen“, so Maxhofer.

„Bei dieser Diskussion spielen keine wissenschaftlichen oder sachlichen Gründe mehr eine Rolle, sondern nur noch das sture und ideologische Festhalten an einer Technologie, die endlich auf den Müllhaufen der Geschichte landen muss“, sagt Rosi Steinberger. Dorthin, wo leider auch schon der Millionen Jahre strahlende Müll liegt.

Für weitere Informationen:
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1001633,00.html


Rosi Steinberger
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Dr. Toni Hofreiter, MdB
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CSU-Politiker fallen auf Propagandatricks herein

CSU-Politiker fallen auf Propagandatricks herein


Eine Abordnung von CSU-Politikern um den Landtagsabgeordneten Kobler hat das AKW in Temelin besucht und war beeindruckt von den dortigen Sicherheitsstandards.

Dazu erklärt der Bezirksvorstand der Grünen in Niederbayern:

Die mangelnde Sicherheit des tschechischen Atomkraftwerks in Temelin ist legendär. Selbst deutsche Atomkraftbefürworter wie der bayerische Umweltminister Söder weisen immer wieder gerne darauf hin, dass sie keinen Strom aus dem „unsicheren Temelin“ importieren wollen. Eine Pannenserie ohne Gleichen ist seit der Inbetriebnahme bis heute nicht abgerissen. 2007 traten 2000 Liter radioaktiv verseuchtes Wasser aus. Im Januar 2009 meldete die tschechische Atomaufsichtsbehörde ein Leck im Primärkühlkreislauf, also im hochkritischen Teil der Anlage. Bisher gab es schon über 100 so genannte „Zwischenfälle“.

Das Umweltinstitut München beschreibt die Anlage in Temelin so:
„Die Anlage bleibt in ihrer Auslegung weit hinter den Europäischen Sicherheits-Standards zurück. Schwere Unfälle mit erheblicher Freisetzung von radioaktivem Material können nicht ausgeschlossen werden.“
Der nächstgelegene Grenzpunkt in Deutschland ist nur 59 km von der Anlage entfernt. „Wir erwarten von unseren Volksvertretern etwas mehr Sensibilität und weniger Blauäugigkeit“, meint Rosi Steinberger, Vorsitzende der Grünen in Niederbayern. „Vermutlich hat die CSU-Arbeitsgruppe das ganz normale touristische Programm durchlaufen und meint nun, sie wüsste über die Sicherheit eines Atomreaktors Bescheid“, spottet Steinberger.

Dass CSU-Politiker nun durch bloßen Augenschein die Sicherheit von Temelin beurteilen wollen, ist nicht nur ein Fall von maßloser Selbstüberschätzung, sondern auch ein gefährliches Spiel mit der Sicherheit und Gesundheit der bayerischen Bevölkerung. Hier können sich die Politiker ein Beispiel an Oberösterreich nehmen. Dort ist man auf einem ganz anderen Wissensstand und könnte den bayerischen Nachbarn einmal Nachhilfe anbieten.

Ganz spannend wird die Aussage von Herrn Kobler, wenn er die Anlage in Temelin als etwa doppelt so sicher bezeichnet, wie die durchschnittlichen westlichen Atomkraftwerke. „Das scheint geradewegs aus dem Werbeprospekt von Temelin entnommen zu sein“, meint Stefan Haug, Co-Vorsitzender im Bezirksverband. „Mit dieser Aussage könne das Fazit nur lauten: Abschalten aller unsicheren westlichen AKWs, einschließlich der deutschen.“ Aber Kobler fordere das Gegenteil, nämlich längere Laufzeiten. „Damit ist die Aktion endgültig zur Propagandanummer für die Atomkonzerne verkommen“, folgert Steinberger.

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Pressemitteilungen

Atomkraftwerke machen noch immer krank

Landshut, 5.12.2008: (RS) Ein Jahr nach der Veröffentlichung der Studie über die Gefährdung von Kleinkindern in der Umgebung von Atomkraftwerken fragen sich die Grünen im Landkreis Landshut, welche Konsequenzen aus dieser Studie bisher gezogen worden sind. Bisher ist aber noch nicht viel passiert. Allerdings hat das Bundesamt für Strahlenschutz das Ergebnis in einer Stellungnahme vom 9. Oktober 2008 bestätigt.

Hier ein Auszug:


In der KiKK-Studie wurde eine signifikante Abhängigkeit zwischen dem Wohnen in der Nähe von Kernkraftwerken und dem Risiko unter 5 Jahre alten Kindern gefunden, an Krebs zu erkranken. Dies gilt insbesondere für alle Leukämien und für akute lymphatische Leukämien. Der Risikoanstieg im Umkreis von 0-5 km war am höchsten, aber auch im Bereich von 0-10 km wurde ein statistisch signifikanter Anstieg beobachtet.

Unklar ist aber nach wie vor die Ursache der vermehrten Krebsfälle bei Kleinkindern. Die in der Umgebung von Atomkraftwerken gemessene Strahlung ist offensichtlich zu gering, um diese vermehrten Krebsfälle zu erklären. Obwohl es keine ungefährliche radioaktive Strahlung gibt, ist dadurch aber nicht die eindeutige Häufung der Krebsfälle in Abhängigkeit von der Nähe zu einem AKW zu erklären. „Die Ursache für die Kinderkrebsfälle wird man vielleicht nie finden“, meint dazu Rosi Steinberger, Kreisvorsitzende der Grünen im Landkreis. Aber unwiderlegbar mache die Nähe zu einem Atomkraftwerk krank. Und zwar todkrank!

Viele Wissenschaftler zerbrechen sich seit der Veröffentlichung der Studie die Köpfe über die wahrscheinliche Ursache der Krebsfälle. Hier mischt sich der Biologe und Bundestagsabgeordnete Dr. Toni Hofreiter in die Diskussion ein. „Die radioaktive Strahlung, die laufend gemessen wird, ist die so genannte Gamma-Strahlung, eine elektromagnetische Strahlung“. Diese sei zwar nicht so gefährlich, wie die Alpha oder Beta-Strahlung, aber sie habe den Vorteil, dass man sie leicht messen könne. Die größte Gefährdung für biologische Organismen gehe aber von der Alpha-Strahlung aus. Die Partikel, die eine solche Strahlung aussenden, seien aber praktisch nicht zu finden, da die Reichweite für diese Art von Strahlung nur wenige Zentimeter betrage. Werden aber so genannte Alpha-strahler in den Körper aufgenommen, richten sie dort verheerende Schäden an. Zum Beispiel beträgt die Menge an Plutonium, einem Alpha-Strahler, die in die Lunge eines Menschen gelangen muss, damit dieser an Krebs erkrankt 0,000001 Gramm.

„Es könnte sein, dass in der Vergangenheit diese gefährlichen Partikel aus Atomkraftwerken entwichen sind und nun in der Umgebung herumliegen. Dann stellen diese eine riesige Gefahr für alle Bewohner dar. Aber vermutlich wird man diese Teilchen nie finden. Und wer kann schon sicher stellen, dass das in der Zukunft nicht wieder passieren kann, wo man doch die Mechanismen der Freisetzung noch gar nicht kennt“, meint Rosi Steinberger. Was man aber sicher weiß, ist, dass die Strahlenexposition in der Umgebung von Siedewasserreaktoren, wie dem KKI 1, am höchsten ist. Deshalb muss schon aus Schutzmassnahme für die umliegende Bevölkerung das KKI 1 sofort vom Netz genommen werden.

Zum Anhang: Auszug aus der KiKK-Studie. Zu erkennen ist die deutliche Häufung der Fälle in Abhängigkeit zum AKW. Hier wurden alle Fälle in einem Schaubild zusammengefasst. Mit erhoben sind auch die Standorte der gesunden Kinder, die man zur Kontrolle gegenüber gestellt hat.



eine gute Informationsquelle ist auch das Öko-Institut in München.
Frau Wurzbacher ist Physikerin und war im Expertengremium, das die KiKK-Studie begleitet hat.

Karin Wurzbacher
Umweltinstitut München e.V.
Landwehrstr. 64a
D-80336 München


Tel. (089) 30 77 49-0
Fax (089) 30 77 49-20

Rosi Steinberger - Bezirksvorsitzende der Grünen Niederbayern

Beckstein will Verlängerung der Laufzeiten von AKWs noch schnell vor der Landtagswahl festklopfen

Pressemitteilung zum Beschluss des Ministerrats, die Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängern zu wollen.

Beckstein will Verlängerung der Laufzeiten von AKWs noch schnell vor der Landtagswahl festklopfen


Landshut, 10.September 2008: (RS) Ungeheuerlich finden es die Grünen im Niederbayern, dass der Ministerrat keine drei Wochen vor der Landtagswahl noch eine so weit reichende Entscheidung getroffen hat. „Vielleicht will Ministerpräsident Beckstein das noch vor der Wahl festklopfen, weil er nicht weiß, wie die Mehrheitsverhältnisse nach der Wahl sein werden“, vermutet Rosi Steinberger, Bezirksvorsitzende der Grünen und Landtagskandidatin in der Region Landshut.

Die Pressemitteilung aus dem Kabinett beinhaltet ein klares Bekenntnis zur Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke. Damit, so Wirtschaftsministerin Müller, brauche die Stromwirtschaft nicht in teure Ersatzkraftwerke investieren. „Hier stellt sich schon die Frage, wie lange denn die CSU die Reaktoren am Netz halten will. Schon Erwin Huber hat ja eine Laufzeit von 60 Jahren ins Gespräch gebracht“, argwöhnt Markus Scheuermann, Spitzenkandidat für den Bezirkstag.

Der „deutlich überwiegende Anteil der Mehrgewinne“ muss der Allgemeinheit zu Gute kommen, fordert Frau Müller und spricht von fünf bis acht Milliarden Euro. „Es kann spannend werden, wie man der Privatwirtschaft vorschreiben will, wie sie mit ihren Gewinnen zu verfahren hat“, meint dazu Steinberger. Vollends unsinnig ist aber die Forderung, mit dem Geld in Erneuerbare Energien zu investieren. Denn genau das tun die Stromkonzerne bereits jetzt, weil sie durch den Atomausstieg dazu gezwungen werden.

Eine Verlängerung der Laufzeiten erhöht das Risiko eines Atomunfalls, bremst den boomenden Wirtschaftszweig der Erneuerbaren und kostet Deutschland die Vorreiterrolle in einem Industriezweig, der wirklich zukunftsfähig ist. „Wessen Wohl hat eigentlich die Staatsregierung im Auge, das der Bevölkerung oder das der Stromkonzerne?“ Das fragen sich die Grünen in Niederbayern nach diesem Beschluss des Kabinetts.

Rosi Steinberger · Kumhausen · Bezirksvorsitzende Grüne Niederbayern

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