Energieversorgung

Konjunkturpaket II - Die meisten Kommunen gehen leer aus

Pressemitteilung zum Konjunkturpaket II:

Die meisten Kommunen gehen leer aus
In Bayerns kommunalen Bildungseinrichtungen herrscht erheblicher Energiesanierungsstau



Osterhofen/Deggendorf, 5.5.2009 (JR) Die Grünen in Niederbayern bedauern, dass bei der Umsetzung des Konjunkturpakets in den Landkreisen zahlreiche Kommunen dennoch leer ausgehen. „Viele sinnvolle Projekte, von den Kommunen im Rahmen des Konjunkturprogramms beantragt, werden nun doch nicht gefördert“, bedauert der energiepolitische Sprecher der Niederbayrischen Grünen Josef Rosner, denn „der Anteil für kommunale Maßnahmen wurde immer weiter gekürzt zuletzt auf knapp 65 Prozent. Zudem sind aus diesem übrig gebliebenen Topf schon vorab für einzelne Sonder-Projekte in den Bereichen Tourismus und Leistungssport oder für „Flüsterasphalt“ abhanden gekommen und ließ den Anteil, der eigentlich für die energetische Sanierung kommunaler Bildungseinrichtungen vorgesehen war, noch weiter schrumpfen. In den kommunalen Bildungseinrichtungen herrscht seit langer Zeit sozusagen ein Energie-Sanierungs-Stau, der die ursprünglich zur Verfügung stehenden Mittel des Konjunkturprogramms um ein vielfaches übersteigt:

Die bayerische Regierung muss schleunigst dafür Sorge tragen, dass wesentlich mehr Projekte als bisher über den kommunalen Finanzausgleich gefördert werden. Aber man darf es nicht mit der Sanierung der Schulgebäude auf sich beruhen lassen: „Bildung ist eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Zukunftsaufgabe und hier müssen nicht nur die Gebäude saniert werden.“ Josef Rosner ergänzt: „das Konjunkturprogramm ist teilweise zu einem Wünsch-Dir-Was-Programm verkommen, mit dessen Hilfe Projekte realisiert werden (sollen), die ursprünglich aufgrund der vor Jahren getroffenen Prioritätensetzung innerhalb der Gemeinden keine Chance hatten, über den regulären Haushalt finanziert werden zu können.“

Josef Rosner · Osterhofen · MdBezirksvorstand Grüne Niederbayern
Energiepolitischer Sprecher



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Endlich umsteuern auf Erneuerbare Energien!

Angesichts der Streitigkeiten über die russischen Gaslieferungen erklärt der Vorstand der Grünen in Niederbayern:

Landshut, 7.1.2009: (RS)Alle Jahre wieder erkennen die Deutschen ihre Abhängigkeit von Treibstoffen aus dem Ausland, wenn die russischen Pipelines zugedreht werden. „Wenn auch durch langfristige Lieferverträge kein Grund zur Panik besteht, ist es doch ein ungutes Gefühl, diese Abhängigkeit von russischem Gas“, meint Rosi Steinberger, Vorsitzende der Grünen in Niederbayern.

„Wir müssen uns unabhängig machen“, lautet dann die unisono vorgetragene Forderung. Aber kaum fließt der begehrte Rohstoff wieder, scheinen alle guten Vorsätze mit weg zu schwimmen.

Dabei ist es nur eine Frage der Zeit, bis die nächste Gas- oder Ölkrise kommt. Die Grünen haben es sich schon lange auf die Fahnen geschrieben, dass der Weg weg von Öl und Gas und hin zu den Erneuerbaren der einzig Richtige ist. „Wir sehen uns wieder einmal bestätigt“, bekräftigt auch Stefan Haug, Co-Vorsitzender im Bezirksverband. Erneuerbare schaffen Arbeitsplätze, schonen das Klima und machen uns unabhängig. Wir haben das Potenzial, unsere Energieversorgung umzustellen.

Gerade in Zeiten wie diesen wird uns wieder einmal deutlich vor Augen geführt, dass dies der einzige gangbare Weg ist. Es wird deshalb Zeit, endlich ernsthaft mit der Energiewende zu beginnen, fordern die Grünen in Niederbayern.

Rosi Steinberger - Bezirksvorsitzende der Grünen Niederbayern

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