Atomkraft

2010-11-22 Atomkraft hat den Steuerzahler bereits 200 Milliarden gekostet

Atomkraft hat den Steuerzahler bereits 200 Milliarden gekostet

In diesen Tagen bekommen viele Haushalte ein Schreiben der Energieversorger ins Haus. Darin kündigen sie eine Preiserhöhung an, die sich aus dem Erneuerbare Energien Gesetz ergibt. Künftig werden für jede Kilowattstunde 3,5 Cent als Umlage für unsere „Zukunftsenergien“ gezahlt. Je nach Stromanbieter erfolgt die Ankündigung als „notwendig für eine gute Sache“ oder als „teurer Luxus“.

2010-09-24 Demonstration gegen Atomkraft am 1.Oktober in Landshut

Demonstration gegen Atomkraft am 1.Oktober in Landshut

Am Freitag, den 1. Oktober 2010 findet in Landshut eine Demonstration gegen Atomkraft und ganz besonders gegen das Atomkraftwerk Isar 1 statt. Bündnis 90/Die Grünen aus Stadt und Landkreis Landshut sowie der Bezirksverband der Grünen in Niederbayern rufen dazu auf.

Dreisessel: Grüne protestieren gegen das Endlager in Boletice

Grüne protestieren gegen das Endlager in Boletice

Kritik an tschechischer Regierung - Mitsprache der Öffentlichkeit gefordert

Uranabbau - Berichte über die versteckte Seite der Atomwirtschaft in Afrika

18.05.2009 11:30
18.05.2009 13:30

Uranabbau - Berichte über die versteckte Seite der Atomwirtschaft in Afrika



Anhörung am Montag, 18. Mai 2009
12.30 – 14.30 Uhr im Bayerischen Landtag


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

der weltweite Uranabbau steht vor einer neuen Offensive. Dies liegt keineswegs an der gerne und oft propagierten Renaissance der Atomenergie. Denn diese Renaissance gibt es aktuell gar nicht. Die Ursache liegt woanders. In den vergangenen Jahren wurde ein großer Teil des Uranbedarfs von Atomkraftwerken im Zusammenhang mit der internationalen Abrüstung bei Atomwaffen gedeckt. Diese „Quelle“ ist weitgehend erschöpft. Der Uranpreis hat sich in den letzten Jahren auf dem Weltmarkt vervielfacht. Neue Minen werden erschlossen.

Dabei gerät zunehmend Afrika in den Blickwinkel der großen Uranexplorateure. Unter anderem werden – wie z. B. in Namibia - Minen erschlossen, in denen der Urananteil im Erz weniger als 0,1 % beträgt.

Bayerns Atomkraftwerke benötigen jährlich etwa 1000 Tonnen Uran. Dafür müssen bis zu einer Million Tonnen Gestein abgebaut werden. Die Gesundheitsgefahren für Bergbauarbeiter und die Menschen in der Umgebung der Minen sind erheblich. Schutzvorkehrungen sind in der Regel völlig unzureichend.

Uranabbau ist ein drastisches Beispiel für die anhaltende Ausbeutung der Menschen in den südlichen Ländern zum Vorteil der industrialisierten Länder des Nordens.

Wir freuen uns, eine Delegation von ExpertInnen und Betroffenen aus den drei afrikanischen Ländern Namibia, Tansania und Niger im Bayerischen Landtag begrüßen und uns mit ihnen austauschen zu dürfen. Gerne möchten wir Sie zu unserem kleinen „Nord-Süd-Dialog“ einladen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Martin Runge


Atomkraft am Ende?

07.03.2009 09:30
07.03.2009 15:00

Veranstaltung der Petra-Kelly-Stiftung mit dem Titel "Atomkraft am Ende?"


Angesichts des Klimawandels und der Turbulenzen auf den Energiemärkten hat sich die Atomkraft als angeblich "billige" und "CO2-arme" Energie wieder ins Gespräch gebracht:

  • Sollen die Laufzeiten der bundesdeutschen Atomkraftwerke verlängert, ja sogar neue AKW gebaut werden?

  • Gibt es eine "Stromlücke", wenn AKW abgeschaltet werden?

  • Wie steht es mit der ungelösten Frage der Atommüll-Entsorgung?

  • Wie "sicher" sind die Alt-Reaktoren?

  • Wie steht es mit dem Gefahrenpotenzial im "Normalbetrieb"?

  • Und natürlich: Wie verlässlich ist die Alternative der erneuerbaren Energien?




Veranstaltungsort: Landshut im Kaiserhof
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