Verkehrspolitik

Monster-Trucks in Niederbayern: eine Katastrophe

Monster-Trucks in Niederbayern: eine Katastrophe

 

Die Bundesregierung hat den Feldversuch mit so genannten Gigalinern beschlossen. Das sind LKWs mit bis zu 25 Metern Länge. Voll beladen könnten sie 60 Tonnen transportieren. Im Feldversuch sind aber nur 44 Tonnen erlaubt. „Die Gefahr besteht aber, dass die Spediteure bei einer Genehmigung darauf drängen werden, dass sie die LKWs auch voll beladen dürfen“, meinen die Grünen. In vielen Bundesländern in Deutschland will man diese Monster-Trucks nicht haben.

Betonieren und Asphaltieren

Zu Bericht „Hafen-Forum mit neuem Schwung“ vom 31. Januar:

Es sind doch immer dieselben CSU-Köpfe in diesen Foren und Gremien versammelt, ob beim Thema Donauausbau, Isentalautobahn, Autobahnzubringerzweckverbände im Bayerwald. Betonieren und asphaltieren ist das Hauptanliegen der CSU, egal ob vernünftig oder nicht.

Herr Söder war in einem Anflug von Vernunft kurz gegen den Donauausbau, jetzt muss er wieder dafür sein. Derselbe Herr Söder warnt vor „unsicherem Strom aus Temelin“, hat aber nichts dagegen, dass E.ON dort kräftig im Geschäft ist.

Und der nette Herr Seehofer ist für und gegen alles gleichzeitig. E.ON und die Bauwirtschaft sind die Hauptsponsoren der CSU und danach richtet diese Pseudo-Volkspartei ihre gesamte Politik aus, egal wie sehr die Bevölkerung dagegen protestiert. Das letzte Stückchen Donau muss auch unbedingt noch totgebaggert werden. Für die Schifffahrt kann der Donauausbau nicht gedacht sein, denn unvereist und damit schiffbar ist seit Wochen nur das letzte freifließende Stück.

Vernünftig wäre also der Rückbau zu einem freien Fluss, der mit Auwäldern als natürlichen Überflutungsflächen auch noch besten und billigsten Hochwasserschutz böte. Vernünftig wäre es, Schiffe in ihrer Bauweise an den Fluss anzupassen und nicht
umgekehrt.

Leserbrief Sabine Macht, Riedlhütte

Anmerkungen zum Bundesverkehrswegeplan

Der Bundesverkehrswegeplan BVWP



Im BVWP sind Bauvorhaben auf Bundesfernstraßen eingeteilt in Maßnahmen im vordringlichen Bedarf (VB) sowie im weiteren Bedarf.
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