Donau

Rosi Steinberger und Erhard Grundl führen den Bezirksverband der Grünen in Niederbayern

Rosi Steinberger und Erhard Grundl führen den Bezirksverband der Grünen in Niederbayern

An der Spitze des Bezirksverbands der Grünen in Niederbayern gibt es ein neues Gesicht. Erhard Grundl, Stadtrat aus Straubing, tritt an die Stelle von Josef Rosner aus Osterhofen. Rosner hatte aus persönlichen Gründen nicht mehr für den Bezirksvorsitz kandidiert. Die zweite Stelle an der Bezirksspitze bleibt in den bewährten Händen von Rosi Steinberger aus Kumhausen bei Landshut.

Ortungssystem für Schiffe statt Donauausbau

Ortungssystem für Schiffe statt Donauausbau

 

Immer wieder gibt es Schiffshavarien auf dem frei fließenden Teil der Donau zwischen Straubing und Vilshofen. Als Grund wird häufig der niedrige Wasserstand angegeben, auch wenn es oft Navigationsfehler der Kapitäne sind.

 

Ein höherer Wasserstand würde aber Fahrfehler leichter verzeihen, lautet das Argument der Staustufenbefürworter. Der WWF hat nun einen anderen Aspekt in die Diskussion gebracht.

2011-01-03 Die Donau versinkt in Dornröschenschlaf und keinen stört´s

Die Donau versinkt in Dornröschenschlaf und keinen stört´s

Der anhaltende Winter bringt auch in diesem Jahr die Schifffahrt auf dem Main-Donau-Kanal vollständig zum Erliegen.

2010-11-14 Grüne aus Niederbayern wollen Donauraum als Natur- und Kulturerbe

Grüne aus Niederbayern wollen Donauraum als Natur- und Kulturerbe

Die niederbayerischen Grünen haben auf ihrem Bezirksparteitag am Samstag in Plattling eine Resolution verabschiedet, die für den Donauraum zwischen Straubing und Passau die Auszeichnung als Weltnatur- und Kulturerbe der UNESCO fordert. In dieser Kombination gibt es auf der ganzen Welt nur 21 Regionen.

2009-12-01 Unverbaute Donau gut für den Tourismus in Niederbayern

Unverbaute Donau gut für den Tourismus in Niederbayern

Kumkausen, 1.12.2009 (FS) „Die Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor in Niederbayern wird weiter zunehmen.“ Davon ist Frank Steinberger, wirtschaftspolitischer Sprecher der Niederbayern-Grünen überzeugt. Eine Konferenz von Tourismusexperten im niederbayerischen Neuburg am Inn belegte eindeutig, dass Flusskreuzfahrten immer beliebter werden und im Trend liegen, vor allem bei britischen und amerikanischen Gästen. Gerade die Donau und ihre Anrainerstädte haben diesbezüglich noch sehr grosses Potential.

Ein „Schwarzer Tag“ für die Donau

Pressemitteilung der Grünen in Niederbayern

CSU verniedlicht Donauausbau

Pressemitteilung der Grünen in Niederbayern

MdEP Rebecca Harms informiert sich über die Donau

25.09.2009 11:30
25.09.2009 13:00
Über die Planungen zum Donauausbau will sich MdEP Rebecca Harms am Freitag, 25. September, um 12.30 Uhr am Mühlhamer Keller informieren. Dort trifft sie Josef Rosner, Kreisrat und Bundestagskandidat von Bündnis 90/Die Grünen, MdL Eike Hallitzky sowie Georg Kestel und Dieter Scherf vom Bund Naturschutz. Rebecca Harms ist Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europäischen Parlament. Sie hat 1977 die Bürgerinitiative Gorleben gegründet, weswegen sie anschließend in Passau bei einer Kundgebung über Atomgefahren spricht.
Quelle: oz

Paddeltour - Für eine frei fließende Donau

19.07.2009 10:30
19.07.2009 16:15

Bayerischer Amazonas


Zwischen Straubing und Vilshofen kann der größte Strom Bayerns noch frei fliessen. Nicht ohne Grund ist dieses Gebiet europarechtlich geschützt. In den Auwäldern, welche seine Ufer säumen, konnte sich eine bemerkenswerte Artenvielfalt erhalten.

Durch Staustufen bedroht
Im Dezember 2008 wurde der Flussabschnitt vom Bayerischen Landesamt für Umwelt, welches Umweltminister Söder untersteht, als natürliches Gewässer im Sinne der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie eingestuft. Doch dies ändert nichts an der Tatsache, dass dieses einmalige Stück Heimat nach dem Willen der Bayerischen Staatsregierung kanalisiert und mit Staustufen ausgebaut werden soll.

Fragwürdiger Hochwasserschutz
Die Rhein-Main-Donau Wasserstraßen GmbH (RMD) ist federführend an Planungen beteiligt, nach denen zum Hochwasserschutz großflächig Auwälder an der Isarmündung gerodet werden sollen. Naturschützer kritisieren diesen Eingriff und
sehen darin lediglich einen Vorwand, um den Staustufen im Wege stehenden Auwald zu beseitigen.

Vor Ort werden wir uns über den aktuellen Stand der Planungen informieren.

Anreise mit der Bahn
Abfahrt München Hauptbahnhof: 9:23 Uhr - Ankunft Deggendorf Bahnhof: 11:14 Uhr
Abfahrt Regensburg 10:01 Uhr - Ankunft Deggendorf 11:14 Uhr
Von dort ca. 10 Min. Fußmarsch bis zur Donau.

11:30 Treffpunkt an der Donau: Unter der Autobahnbrücke in Deggendorf
11:45 Uhr Abfahrt

kurzer Halt zur Besichtigung des Klosters Niederaltteich
ca. 15:30 Uhr Ankunft Mühlhammer Keller

17:15 Uhr Rückreise mit Reisebus: nach Plattling Bahnhof (Ankunft ca. 17:45 Uhr)

Abfahrt Plattling 18:05 Uhr - Ankunft München 19:57 Uhr
Abfahrt Plattling 18:04 Uhr - Ankunft Regensburg 18:51 Uhr

CSU-Donauausbau: Arbeitsplätze sind fadenscheiniges Argument

Zu den Anmerkungen vom CSU-Bezirkschef Weber, der Donauausbau bringe Tausende Arbeitsplätze, erklären Rosi Steinberger, Bezirkschefin der Grünen in Niederbayern und Josef Rosner, Bundestagskandidat aus Osterhofen:

Arbeitsplätze sind fadenscheiniges Argument



Der CSU-Vorsitzende in Niederbayern, Manfred Weber, weiß offensichtlich nicht, wie er das Gutachten zum Donauausbau, das von der grünen Landtagsfraktion in Auftrag gegeben worden ist, schlecht reden soll. Deshalb hat er auf das alt bewährte Totschlagargument der Arbeitsplätze zurückgegriffen. Nach Weber hingen Tausende von Arbeitsplätzen von der Binnenschifffahrt ab, was er als Argument für den Donauausbau wertete.

Zum Thema „Arbeitsplätze“ steht im angesprochenen Gutachten, dass tatsächlich in ganz Deutschland zirka 8000 Personen im Bereich der Binnenschifffahrt tätig sind. Da aber auf das Donaugebiet nur 2,7 Prozent des Frachtaufkommens auf deutschen Binnenwasserstraßen entfalle, käme man bei äußerst optimistischen Berechnungen nur auf etwa 320 Personen, die durch die Binnenschifffahrt auf der Donau ihre Brötchen verdienen.

„Außerdem will ja niemand den Binnenschiffern ihren Arbeitsplatz wegnehmen“, sagt Rosi Steinberger, Vorsitzende der Grünen in Niederbayern. Die Binnenschifffahrt wird es auch ohne eine zusätzliche Staustufe an der Donau weiter geben. Wenn man aber schon mit Arbeitsplätzen argumentieren will, soll man bitte auch die Arbeitsplätze bei der Bahn dagegen stellen, und die liegen im Frachtbereich bei 600.000 Beschäftigten.

Die Kernaussage des Gutachtens ist aber, dass die Binnenschifffahrt keine Entlastung der Autobahnen bringt, sondern der Bahn Konkurrenz macht. Und damit ist das Hauptargument der Staustufenbefürworter null und nichtig. Das sollte auch ein Herr Weber einsehen, der die Donau zu Recht als natürliche Lebensader Niederbayerns bezeichnet hat. Das soll sie auch bleiben und nicht zu einem Wirtschaftsweg degradiert werden, der noch dazu der Bahn hoffnungslos unterlegen ist, ob mit Staustufe oder ohne.

Rosi Steinberger
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
__________________________
Dr. Toni Hofreiter, MdB
Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Büro Landshut
c/o Steinberger
Rosenweg 12
84036 Kumhausen
0871/464 789
steinberger@toni-hofreiter.de
www.toni-hofreiter.de


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